Nicht nur die Auswahl der Lebensmittel, sondern möglicherweise auch ihre Reihenfolge beeinflusst, wie stark der Blutzucker nach einer Mahlzeit ansteigt. Eine Studie an Mäusen zeigt, dass Olivenöl vor der Aufnahme von Glukose den Anstieg des Blutzuckers abschwächen kann. Die Forscher fanden Hinweise darauf, dass dabei ein Zusammenspiel aus Verdauung, Hormonen und Nervensystem eine entscheidende Rolle spielt.
Was wir essen, wirkt sich auf unseren Stoffwechsel aus. Doch auch der Zeitpunkt, zu dem bestimmte Nährstoffe aufgenommen werden, könnte von Bedeutung sein. Wissenschaftler haben in einer Untersuchung an Mäusen festgestellt, dass die Aufnahme von Olivenöl vor einer Glukosegabe den anschließenden Anstieg des Blutzuckers verringerte. Gleichzeitig veränderten sich die Aktivität verschiedener Hormone und die Geschwindigkeit, mit der der Magen seinen Inhalt an den Darm weitergab. Die Ergebnisse könnten helfen, besser zu verstehen, warum die Reihenfolge der Lebensmittel innerhalb einer Mahlzeit die Blutzuckerregulation beeinflussen kann. Besonders interessant ist das für Menschen mit Diabetes, bei denen es darauf ankommt, starke Schwankungen des Blutzuckers möglichst zu vermeiden.
Warum der Zeitpunkt der Fettaufnahme entscheidend sein könnte
Frühere klinische Untersuchungen haben bereits Hinweise darauf geliefert, dass es vorteilhaft sein kann, Gemüse, Eiweiß oder Fett vor kohlenhydratreichen Lebensmitteln zu verzehren. Eine solche Reihenfolge könnte dazu beitragen, den Blutzuckeranstieg nach dem Essen zu begrenzen, ohne dass dafür ganze Lebensmittelgruppen aus der Ernährung gestrichen werden müssen.
In einer 2015 in der Fachzeitschrift Diabetes Care veröffentlichten Pilotstudie untersuchten Forscher elf Menschen mit Typ-2-Diabetes. Wurden Gemüse und Eiweiß vor den Kohlenhydraten gegessen, fiel der Blutzuckeranstieg geringer aus als bei der umgekehrten Reihenfolge. Auch neuere Untersuchungen an gesunden Erwachsenen weisen in diese Richtung. Allerdings war bislang nicht vollständig geklärt, welche biologischen Vorgänge hinter diesem Effekt stehen. Als mögliche Erklärungen galten eine verzögerte Magenentleerung und die Ausschüttung bestimmter Darmhormone. Die neue Untersuchung beschäftigt sich darüber hinaus mit der Frage, wie hormonelle Signale und das Nervensystem zusammenarbeiten, um die Verarbeitung von Glukose zu beeinflussen.
Nach einer Mahlzeit wird die Nahrung im Magen verarbeitet und schrittweise in den Dünndarm weitergeleitet. Dort werden Nährstoffe aufgenommen. Wie schnell dieser Vorgang abläuft, beeinflusst unter anderem, wie rasch Glukose in den Blutkreislauf gelangt. Eine langsamere Magenentleerung kann dazu führen, dass Kohlenhydrate verzögert im Dünndarm ankommen und der Blutzuckerspiegel weniger schnell ansteigt. Darüber hinaus reagiert der Körper auf die Nahrungsaufnahme mit der Ausschüttung verschiedener Hormone, die den Zuckerstoffwechsel regulieren. Zu diesen Botenstoffen gehören die sogenannten Inkretine GIP und GLP-1. Sie werden im Darm freigesetzt und unterstützen die Regulation des Blutzuckers nach dem Essen. GLP-1 beeinflusst unter anderem die Insulinausschüttung und kann die Magenentleerung verlangsamen.
Die bisherige Forschung deutet darauf hin, dass diese Mechanismen erklären könnten, warum es einen Unterschied macht, ob Kohlenhydrate zuerst oder erst nach anderen Nahrungsbestandteilen aufgenommen werden. Wie genau die verschiedenen Hormone mit dem Nervensystem zusammenwirken, war jedoch noch nicht ausreichend untersucht. Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung von Daisuke Yabe von der Universität Kyoto wollte deshalb genauer nachvollziehen, wie sich der Zeitpunkt der Fettaufnahme auf den Blutzuckerspiegel und die daran beteiligten Prozesse auswirkt. Yabe zufolge sind Ernährungsansätze besonders interessant, wenn sie sich langfristig in den Alltag integrieren lassen. Die Reihenfolge der Lebensmittel könnte hierfür eine Möglichkeit sein, weil sie eine Veränderung der Essgewohnheiten erlaubt, ohne dass Menschen grundsätzlich auf bestimmte Nahrungsmittel verzichten müssen.
Mäuse erhalten Olivenöl vor oder nach der Glukose
Um den Einfluss der Reihenfolge zu untersuchen, führten die Wissenschaftler mehrere Experimente mit Mäusen durch. Nach einer nächtlichen Fastenphase teilten sie die Tiere in drei Gruppen ein. Die erste Gruppe erhielt Wasser und anschließend Glukose. Bei der zweiten Gruppe verabreichten die Forscher zunächst Olivenöl. Erst 15 Minuten später bekamen die Tiere die Glukose. Die dritte Gruppe erhielt dagegen zuerst Glukose und anschließend, ebenfalls mit einem zeitlichen Abstand von 15 Minuten, das Olivenöl. Durch diesen Versuchsaufbau konnten die Forscher vergleichen, ob es einen Unterschied machte, wenn das Fett vor oder nach dem Zucker aufgenommen wurde.
Im Anschluss untersuchten sie den Verlauf des Blutzuckerspiegels und bestimmten die Konzentrationen mehrerer Hormone, die an der Regulation des Glukosestoffwechsels beteiligt sind. Dazu gehörten Insulin, Glukagon, GIP und GLP-1. Diese Hormone erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Insulin hilft dem Körper, Glukose aus dem Blut aufzunehmen und zu verwerten. Glukagon kann dagegen die Leber dazu anregen, gespeicherte Glukose freizusetzen. GIP und GLP-1 unterstützen die hormonelle Reaktion auf die Nahrungsaufnahme und tragen dazu bei, den Blutzuckerspiegel zu regulieren.
Zusätzlich wollten die Wissenschaftler herausfinden, ob die Fettaufnahme die Geschwindigkeit der Magenentleerung veränderte. Dafür verwendeten sie Paracetamol, einen verbreiteten Wirkstoff gegen Schmerzen und Fieber. Die Forscher verabreichten den Wirkstoff oral und maßen anschließend, wie viel davon im Blut auftauchte. Da die Aufnahme von Paracetamol unter anderem davon abhängt, wie schnell der Magen seinen Inhalt an den Dünndarm weitergibt, ließ sich anhand dieser Messungen die Magenentleerung abschätzen.
Weniger Blutzuckeranstieg und eine langsamere Magenentleerung
Die Ergebnisse zeigten, dass die Reihenfolge der Aufnahme einen messbaren Unterschied machte. Wenn die Mäuse zuerst Olivenöl erhielten und 15 Minuten später Glukose, fiel der anfängliche Anstieg des Blutzuckers geringer aus als bei den Tieren, die zunächst Glukose und danach Fett bekamen. Gleichzeitig entleerte sich der Magen langsamer. Die Glukose gelangte dadurch verzögert in den Dünndarm, wo sie aufgenommen wird. Dieser Mechanismus könnte einen Teil der abgeschwächten Blutzuckerreaktion erklären.
Auch bei den untersuchten Hormonen stellten die Wissenschaftler Veränderungen fest. Nach der Aufnahme von Olivenöl stiegen mehrere Hormonkonzentrationen bereits an, bevor die Glukose verabreicht wurde. Dazu gehörten Glukagon sowie die Inkretine GIP und GLP-1. Die Beobachtungen sprechen dafür, dass die Fettaufnahme eine Reihe von Reaktionen auslöst, die den Körper auf die anschließende Verarbeitung der Glukose vorbereiten könnten. Dabei scheinen sowohl die Geschwindigkeit der Verdauung als auch die hormonelle Steuerung eine Rolle zu spielen.
Besonders bemerkenswert war, dass sich die Wirkung auch bei Mäusen mit Typ-2-Diabetes und bei Tieren mit ausgeprägtem Insulinmangel beobachten ließ. Das deutet darauf hin, dass der Effekt nicht ausschließlich von einer normalen Insulinregulation abhängig ist. Allerdings handelt es sich um Ergebnisse aus Tierexperimenten. Ob die gleichen Mechanismen beim Menschen in vergleichbarer Weise wirken, lässt sich daraus noch nicht sicher ableiten.
Eine überraschende Funktion von Glukagon
Eine der interessantesten Beobachtungen betraf das Hormon Glukagon. Es ist vor allem dafür bekannt, den Blutzuckerspiegel erhöhen zu können. Wenn der Körper Energie benötigt, regt Glukagon die Leber dazu an, gespeicherte Glukose freizusetzen. In den Experimenten deuteten die Ergebnisse jedoch darauf hin, dass Glukagon auch an einer Reaktion beteiligt sein könnte, die den Anstieg des Blutzuckers nach der Glukoseaufnahme begrenzt. Um die Rolle des Hormons genauer zu untersuchen, griffen die Forscher gezielt in die Signalübertragung ein. Sie blockierten zunächst den Signalweg von Glukagon. Der Effekt der vorherigen Olivenölaufnahme blieb dabei weitgehend erhalten.
Anschließend unterbrachen sie die Signalübertragung von GLP-1. Auch in diesem Fall verschwand der positive Effekt nicht vollständig. Anders fiel das Ergebnis aus, als beide Signalwege gleichzeitig blockiert wurden. Unter diesen Bedingungen war die blutzuckerdämpfende Wirkung abgeschwächt. Die Befunde sprechen dafür, dass Glukagon und GLP-1 gemeinsam an der Reaktion beteiligt sein könnten. Offenbar kann das Zusammenspiel der beiden Signalwege einen Teil des Effekts aufrechterhalten, wenn einer von ihnen allein unterbrochen wird.
Das ist deshalb bemerkenswert, weil Glukagon üblicherweise vor allem als Hormon betrachtet wird, das den Blutzucker erhöht. Seine Wirkung hängt jedoch vom jeweiligen biologischen Zusammenhang ab. Die Ergebnisse legen nahe, dass es in Verbindung mit anderen hormonellen Signalen an einem komplexeren Regulationsmechanismus beteiligt sein könnte. Welche einzelnen Prozesse dafür verantwortlich sind und wie sie sich gegenseitig beeinflussen, müssen weitere Untersuchungen klären.
Der Vagusnerv spielt ebenfalls eine Rolle
Neben den Hormonen untersuchten die Wissenschaftler auch die Bedeutung des Nervensystems. Im Mittelpunkt stand der Vagusnerv, der eine wichtige Verbindung zwischen dem Gehirn und verschiedenen Organen bildet. Der Nerv ist unter anderem an der Steuerung der Verdauung beteiligt. Er überträgt Signale zwischen dem zentralen Nervensystem und dem Verdauungstrakt und trägt dazu bei, unterschiedliche Körperfunktionen aufeinander abzustimmen. Um herauszufinden, ob diese Nervenverbindungen für den Effekt der veränderten Essensreihenfolge wichtig sind, unterbrachen die Forscher bei einem Teil der Mäuse chirurgisch beide Vagusnerven unterhalb des Zwerchfells.
Die Ergebnisse deuteten darauf hin, dass die Kommunikation über diese Nervenbahnen ebenfalls zur Reaktion auf die Aufnahme von Fett vor Glukose beiträgt. Damit wird deutlich, dass der beobachtete Effekt offenbar nicht allein durch eine langsamere Magenentleerung oder durch die Wirkung eines einzelnen Hormons erklärt werden kann. Vielmehr scheinen mehrere Systeme miteinander verbunden zu sein. Der Verdauungstrakt reagiert auf die aufgenommenen Nährstoffe, hormonelle Botenstoffe vermitteln Informationen über den Stoffwechselzustand, und das Nervensystem unterstützt die Abstimmung zwischen den beteiligten Organen. Die Experimente liefern somit Hinweise darauf, dass die Reihenfolge der Nährstoffaufnahme eine koordinierte Hormon-Nerven-Reaktion auslösen kann. Diese könnte beeinflussen, wie schnell Glukose den Magen verlässt und im Darm verfügbar wird.
Wirken auch andere Nahrungsfette ähnlich?
Die Wissenschaftler untersuchten außerdem, ob sich der beobachtete Effekt auf unterschiedliche Arten von Nahrungsfetten übertragen lässt. Damit wollten sie klären, ob die Reaktion speziell mit Olivenöl zusammenhängt oder möglicherweise auch bei anderen Fettquellen auftritt. Solche Untersuchungen sind wichtig, um die zugrunde liegenden Mechanismen besser einzugrenzen. Aus den Ergebnissen mit einer einzelnen Fettquelle lässt sich nicht automatisch schließen, dass alle Fette dieselbe Wirkung haben. Fettarten können sich in ihrer Zusammensetzung unterscheiden und unterschiedliche Stoffwechselreaktionen hervorrufen.
Entscheidend ist daher, welche Prozesse durch die Fettaufnahme ausgelöst werden und ob diese unabhängig von der konkreten Fettquelle auftreten. Die Experimente bilden einen Teil der Bemühungen, diese Zusammenhänge besser zu verstehen.
Für konkrete Ernährungsempfehlungen reicht die Datenlage jedoch noch nicht aus. Insbesondere müsste untersucht werden, welche Fettmengen erforderlich wären, ob die Reihenfolge der Lebensmittel bei üblichen Mahlzeiten einen vergleichbaren Effekt hat und wie stark sich die Reaktion zwischen einzelnen Personen unterscheidet.
Könnte die Essensreihenfolge die Diabetesbehandlung ergänzen?
Die Ergebnisse liefern eine mögliche Erklärung dafür, warum der Verzehr von Fett oder anderen Nahrungsbestandteilen vor Kohlenhydraten den Blutzuckeranstieg nach einer Mahlzeit beeinflussen kann. Sollte sich der Effekt in klinischen Studien bestätigen, könnte die Reihenfolge der Lebensmittel eine zusätzliche Möglichkeit sein, die Blutzuckerkontrolle zu unterstützen. Der Ansatz wäre vergleichsweise einfach umzusetzen, weil dafür nicht zwangsläufig eine vollständige Umstellung der Ernährung erforderlich wäre. Gerade bei langfristigen Ernährungsstrategien kann die Alltagstauglichkeit entscheidend sein. Eine Veränderung der Essensreihenfolge könnte für manche Menschen leichter umzusetzen sein als Diäten, die zahlreiche Einschränkungen vorsehen.
Dennoch bedeutet ein geringerer kurzfristiger Blutzuckeranstieg nicht automatisch, dass eine Mahlzeit insgesamt gesünder ist. Auch die Menge und Art der aufgenommenen Fette, die gesamte Zusammensetzung der Ernährung und die individuelle Stoffwechselsituation müssen berücksichtigt werden. Menschen mit Diabetes sollten ihre Behandlung deshalb nicht eigenständig aufgrund dieser Ergebnisse verändern. Ob und in welcher Form eine bestimmte Reihenfolge der Lebensmittel sinnvoll sein könnte, muss auf Grundlage weiterer Forschung beurteilt werden.
Auch das Alter kann eine Rolle spielen. Mit zunehmendem Alter verändert sich häufig auch der Stoffwechsel. Die Insulinempfindlichkeit kann abnehmen, während der Körper bei manchen Menschen weniger gut auf Schwankungen des Blutzuckers reagiert. Dadurch steigt das Risiko für Typ-2-Diabetes, insbesondere wenn weitere Faktoren wie Bewegungsmangel, Übergewicht oder eine ungünstige Ernährung hinzukommen. Vor diesem Hintergrund ist die Frage interessant, ob sich der Blutzuckeranstieg nach Mahlzeiten durch einfache Veränderungen der Essgewohnheiten beeinflussen lässt. Eine angepasste Reihenfolge der Lebensmittel könnte möglicherweise auch für ältere Menschen ein Ansatz sein, um die Blutzuckerregulation zu unterstützen. Allerdings wurde in der beschriebenen Studie an Mäusen nicht gezielt untersucht, wie sich das Alter auf den beobachteten Effekt auswirkt. Ob ältere Menschen tatsächlich in ähnlicher Weise davon profitieren, muss deshalb durch klinische Studien geklärt werden. Gerade im höheren Lebensalter kommt es zudem auf eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Eiweiß und Energie an, sodass eine mögliche Anpassung der Mahlzeiten immer im Zusammenhang mit dem individuellen Gesundheitszustand betrachtet werden sollte.
Weitere Untersuchungen am Menschen sind notwendig
Die Experimente zeigen, dass die Reihenfolge der Nährstoffaufnahme den Blutzuckerverlauf bei Mäusen beeinflussen kann. Sie liefern zugleich neue Hinweise darauf, dass die Magenentleerung, verschiedene Hormone und das Nervensystem dabei zusammenwirken. Besonders aufschlussreich ist die Beobachtung, dass weder die Blockierung des Glukagon-Signalwegs noch die Unterbrechung der GLP-1-Signalübertragung allein den Effekt vollständig aufhob. Erst die gleichzeitige Blockierung beider Wege schwächte die Wirkung ab. Zusammen mit den Ergebnissen zum Vagusnerv spricht dies für ein vernetztes Regulationssystem.
Für die medizinische Praxis bleibt allerdings entscheidend, ob sich die Ergebnisse auf den Menschen übertragen lassen. Klinische Studien müssen zeigen, wie stark die Reihenfolge der Lebensmittel den Blutzucker bei Menschen mit und ohne Diabetes beeinflusst und ob sich daraus langfristige gesundheitliche Vorteile ergeben. Auch die Frage, welche Lebensmittel und Mengen für einen möglichen Effekt geeignet wären, ist noch offen. Erst wenn diese Zusammenhänge genauer untersucht sind, lässt sich beurteilen, ob die Reihenfolge beim Essen eine verlässliche Ergänzung bestehender Ernährungsempfehlungen werden könnte.
Die Studie verdeutlicht damit vor allem, wie eng Verdauung, hormonelle Steuerung und Nervensystem miteinander verbunden sind. Sie eröffnet neue Perspektiven auf die Frage, wie der Körper verschiedene Nährstoffe verarbeitet – und warum möglicherweise nicht nur entscheidend ist, was auf dem Teller liegt, sondern auch, in welcher Reihenfolge es gegessen wird.
